Inle Lake Tag 2

Heute stand ein Kochkurs und Yoga auf dem Programm. Wir trafen uns mit dem Kurs um 9 Uhr morgens am Local Market und kauften noch einige Zutaten für unsere Gerichte. 

Entgegen unserer Erwartungen wartete allerdings nicht Sue auf uns, sondern Leslie, ihr Mann. Der Kurs war mit 5 Teilnehmern relativ klein, neben Andrea und mir nahm Nanan aus China teil und Rachel und « my Love » Bryan aus den USA. Rachel hatten wir bereits auf den ersten Blick gefressen und dieser Eindruck hat sich im Laufe des Vormittags immer mehr gefestigt.

Nach etwas scheinbar planlosen Umherirren auf dem Markt, hatte jeder seine Wünsche und Interessen geäußert und wir kauften Fisch, Rind, Hähnchen und jede Menge Gemüse und Kräuter.

In der Bamboo Cooking School angekommen, verteilten wir 5 Vorspeisen und 5 Hauptgerichte. Andrea und Ich kochten ein vegetarisches Peanutcurry und ein Rindfleischcurry. Als Vorspeise kochte Andrea eine Shan Noodle Soup und ich bereitete einen Gurkensalat zu. Die anderen kochten andere Rezepte, bei welchen wir immer wieder über die Schulter schauen konnten. 

Insgesamt waren Leslie und 2 Assistenten vor Ort, welche uns quer Beet immer verschiedene Anweisungen gaben, was wann zu tun ist. Auch hier wirkte alles etwas unstrukturiert, aber wer mit 3 Leuten, 5 Teilnehmern, 10 Gerichte durcheinander und aus dem Kopf anleitet, ist vielleicht auch das wahre Genie 🙂 


Letztendlich waren die Gerichte superlecker, mein Rindfleisch war leider Knochentrocken, was aber meiner Meinung nach ein Zubereitumgsfehler war. Wir haben das Fleisch etwa 45 Min im Curry bei hoher Temperatur gegart. Ich bin mir sicher, dass das Fleisch deutlich besser wäre, wenn man entweder die Temperatur deutlich reduziert und dafür das Fleisch richtig lang schmoren lässt oder wenn man richtig gutes Fleisch einfach nur ganz kurz bei hoher Temperatur anröstet und dann ins Curry gibt. 

Zum Glück habe ich da ja Zuhause noch jede Menge Handlungsspielraum 🙂

Insgesamt hat sich auch der 4. Kochkurs noch gelohnt, denn ich habe bei wirklich jedem Kurs sehr verschiedene und tolle Gerichte kennengelernt, bei denen ich mich schon jetzt riesig freue, sie Zuhause nachzukochen.

Abends nahmen Andrea und ich noch eine knappe Stunde an einem Yogakurs bei uns auf der Hosteldachterrasse teil, bis wir um 7 Uhr abgeholt wurden und zur Nightbusbusstation gefahren wurden. An der Busstation mussten wir allerdings auch nochmal über 1 Stunde warten bis der Bus endlich kam, was uns jedoch eigentlich ganz recht war, denn lieber jetzt warten und dann vielleicht erst um 5 ankommen, statt um 4 Uhr morgens. Aber ob die Idee aufgeht ?? Da müssen wir uns wohl überraschen lassen 🙂

Der Bus ist deutlich komfortabler als der Letzte, mit breiten Ledersitzen, genug Platz nach vorne und hinten und sogar einem eigenem Fernseher pro Sitz. Später bekommen wir sogar noch eine Shan Noodle Soup als Abendessen inclusive. Ich bin gespannt. Jetzt schaue ich « Findet Dori » und bin zuversichtlich, dass diese Nacht hier im Bus besser wird als die von Bagan zum Inle Lake. 

Bis morgen in Mandalay.

Gute Nacht.

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